Die Kuechenband – Granada und Omnetepe (Nicaragua)


Ratatungbumbaengschramschram…. rund um mich klapperts und ratters zu wilder Zigeunermusik. Wir sind in der Küche eines abgefreakten Hostels in Granada. Eine durchgeknallte Franzoesin hat das ganze angezettelt. Wie besessen entlockt sie ihrem Akkordion alle möglichen Töne. Ein weiterer Kern in der Band ist ein Amerikaner der seine Gitarre schrummt, rund herum sitzen wir, alle mit irgendwelchen Kuechengegenstaenden ausgerüstet. Ich selber spiele die Pfanne 🙂 Oh, oh.. Bettruhe, kein Problem! Weiter geht´s mit einem Kollektivkunstwerk. Ein 19 jähriger idealist legt die Grundlinie. Ohne einmal seine Hand zu heben entsteht ein in sich geschlossenes Labyrinth. Gemeinsam geben wir dem Kunststück Farbe. Fantastisch. Schade musste ein argentinischer Nazi in seiner dominanten Zerstörungswut die Rückseite mit einem Hakenkreuz verzieren.
Granada ist super! Alles ist 10 mal billiger als in Costa Rica. Ich fühle mich wohl und das wichtigste – sicher. Tagsüber als Suiza durch den Markt zu schlendern ist absolut kein Problem. Das Städtchen zeigt sich in schönem und farbigen Kolonialstil. Doch schon nach 3 Tagen geht es zurück in den Süden. Mit dem Schiff fahren wir einer aus dem Bilderbuch gestohlenen Insel entgegen. Mitten in einem schier endlosen See ragen die zwei Vulkane aus dem Wasser. Wir nächtigen in einem 5 Meter hohen Hängematteturm der g erade mal 1 min vom See liegt. Alles sehr romantisch und wunder schön. Hängemattenschlafen ist jedoch angewoehnungsbeduerftig. Nach 8 Stunden Marsch auf den inaktiven Vulkan Maderas ist dann aber auch das kein Problem mehr …viviendo la libertad


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